Ich sitze hier,
allein,
ohne dich.
Leide jede Sekunde die vergeht,
jede Sekunde, in der ich dir nicht helfen kann.
Oh, bitte, bitte...
Sag wie ich dir helfen kann,
denn ich kann nicht mehr,
ich muss was tun.
Ich würde auch alles tun.
Stehlen, lügen, töten...
auch sterben.
Sag mir nur was.
Wach auf,
und sag ETWAS!





Ich liebe dich sehr,
konnte nicht ertragen,
dich leiden zu sehen.
Jetzt wurdest du erlöst,
doch ich kann mich nicht,
freuen für dich.
Denn du hast mich allein gelassen,
mich nicht mitgenommen.
Nun habe ich niemanden mehr,
das einzige was mir bleibt,
sind Trauer, Leid und Schmerz.





Ich seh sie vor mir liegen,
auf diesem Bett,
in weiße Laken gehüllt.
Sehe ihren Schmerz, sehe wie sie leidet.
Und sehe wie wenig ich doch tun kann,
ich wünschte mich weit weg
und doch noch näher!

Es ist still,
das einzige was ich höre
ist das unregelmäßige piepsen
und das summen der Geräte.
Die ihre Arbeit tun,
die ihre Arbeit für sie tun.
Weil sie es nicht mehr kann,
könnte ich ihr doch nur irgendwie helfen.

Langsam gehe ich zu ihrer Seite,
es kommt mir vor, als würde ich Jahre brauchen.
Streiche ihr über die Wange,.
Nehme von ihr Abschied,
weil ich sie wahrscheinlich nie wieder sehe.
Ich greife mir das Bündel der Kabel,
das neben dem Bett hängt.
Und ziehe,
abrupt verstummt das piepen,
genau wie das summen.

Nie wieder wird sie leiden,
nie wieder werdet ihr sie quälen.

Ich sehe auf meine Hände,
sehe das Blut, die Blutspur die ich durch den Raum zog.
Ich spüre wie ich schwächer werde,
wie alles um mich herum dunkler wird.
Ich lege mich neben sie
Und schließe meine Augen....





Ich stehe im Regen,
bin nass,
ich höre deine Schreie,
höre dein Flehen.
Will dir helfen,
doch ich stehe nur da
und kann nichts tun,
außer dir zu zusehen,
dir zu zusehen wie du stirbst.
Ich wache auf,
wieder nass
doch diesmal vom schweiß.
War das nur ein Traum?
Nein, es ist wahr.
Ich habe dich sterben lassen,





Ich sitze hier am Fenster,
schaue hinaus,
auf diesen Garten,
sehe wie er verblüht.
Ich sehe das letzte Blatt fallen.
Die Natur ist Tod,
aber nächstes Jahr wird sie wieder zu neuem leben erweckt.
Ich drehe mich um,
schaue auf deinen Sarg.
Du wirst nie wieder Leben.
Was habe ich nur getan?





Damals war ich allein,
jetzt bin ich es wieder.
Die Zeit dazwischen war "schön",
bis jetzt,
jetzt, wo du weg bist
damals war es schwer allein zu sein,
doch nun weiß ich wie es sein kann
nicht allein zu sein
und ich weiß nicht,
ob ich es wieder schaffe
allein zu sein.
Doch, ich weiß die Antwort,
kann sie mir noch nicht eingestehen,
aber bald werde ich zu dir gehen,





Ich hasse dich,
wie konntest du mir das antun?
Wie konntest du mich hierher bringen?
Was hast du dir dabei gedacht?
Wie konntest du mich alleine lassen?
Wie konntest du gehen?
Ich habe dich geliebt,
habe dir geglaubt.
Doch du lässt mich im stich
Mein Herz zerbricht
Ich kann nicht atmen
Kann nicht weinen
Ich kann nicht leben ohne dich.
Doch du wirst niemals zurück kommen.




Ich hasse diese Welt,
ich hasse sie dafür was sie ist
ich hasse sie dafür für was sie sich hält
ich hasse sie dafür, was sie den Menschen antut
ich hasse sie dafür, was sie dir antat
ich hasse sie dafür, dass sie dich mir weg genommen hat
und du wirst die auch hassen
und wie du sie hassen wirst.
Du wirst sie dafür hassen, dass sie mich dir wegnimmt.
Doch sie wird lachen,
und wir weinen.