Aus der Uhr

Aus der Uhr, da läuft die Zeit.
Laufen willst du nicht alleine.
Und doch bist nie zu zweit.
Läufst und stolperst über Steine.
Denn das fallen ist geplant.

Möchtest stehen, möchtest denken.
Wonach du rennst wonach du suchst.
Dabei lachen, den kopf nicht senken.
Langsam weißt du nicht was du verfluchst.

Allein kann niemand gehen.
Darüber bist du dir bewusst.
Kannst die Blumen blühen sehen.
Lachen, tanzen ist was du musst

Aus der Uhr, da läuft die Zeit.
Laufen willst du nicht alleine.
Und doch bist nie zu zweit.
Läufst und stolperst über Steine.





Ich liebe dich...
Oder auch nicht...


ICH,
aber was bin ich schon?
Gehöre mir höchstens für
ein paar Momente,
bin nur geborgt,
und muss mich bald wieder zurückgeben.
Und ist das „ich“ nicht ein „wir“,
wenn wir alle ich zu uns sagen?

LIEBE,
aber ich liebe auch Erdbeeren,
Regenbögen und das Meer,
Liebe zu schreiben und zu schweigen,
zu lachen und zu weinen.
Liebe den Tod sowie das Leben,
was also ist Liebe?
Wir geben wir nehmen,
und irgendwann gehen wir?

DICH,
und was bist du?
Kenne dich noch weniger als mich selber.
Und sagst du nicht auch zu dir „ich“?
Bist du dann nicht so wie ich,
und alle anderen?


Liebe ich dann mich?





Gegen eine Mauer zu sprechen, die sich vor mir und meinem kopf aufgebaut hat. Sprechen und hoffen das wenigstens ein Stein dieser Mauer, durch das ofte anwenden gewisser laute, hinausfällt.

Buchstaben, Zeichnungen, Träume an diese Mauer kritzeln mit der Hoffnung das die Farbe und vielleicht ein gewisser Traum die Mauer durch den Verlust eines Ziegelsteins zum Zusammenfall bringt.

Den Kopf gegen diese Mauer werfen – als letzten Ausweg – und hoffen das er stark genug ist dieser Belastung standzuhalten und zumindest die wichtigsten Zellen darin verschont werden so das . sollte diese Mauer des Lebens jemals fallen – du noch genug hast um zu sagen „Hallo! Ich bin!“





Hebe meinen Kopf vom Tisch – von dem Ort wo er heute schon so oft dagegen gefallen ist. Vor Müdigkeit, vor Verzweiflung und vor Ehrfurcht. Der Ehrfurcht vor dem Sprechen. Der Ehrfurcht aufzustehen und etwas zu tun. Meine Apathie zu beenden. Endlich mal wieder weinen.

Erhebe diesen Kopf nun endlich. Ob es das letzte Mal ist, fragst du dich. Nein, wahrscheinlich nicht. Doch bevor er das letzte Mal da herunterfällt, möchte ich etwas sagen. Und jetzt nimm dir die Zeit dazu, hör mir zu, lausche, denn vielleicht – mit etwas Glück – kannst du etwas verstehen. Kannst du die Laute die ich von mir gebe zu Buchstaben formen, und diese zu Worten und diese wieder zu Sätzen. Und wenn du dir lang genug Zeit nimmst, vielleicht entsteht daraus eines Tages einmal etwas handfestes. Ein Satz der zumindest in einem Gehirn picken bleibt, so dass diese Person diesen Satz einmal vielleicht zu jemand anderem sagt.

Das Leben ist nicht mein Ding. Es ist nicht so, dass ich es nicht mögen würde. Nein, es ist wirklich un-heimlich nett, aber halt nicht so ganz das Meine. Ich will es auch nicht beenden, aber was fange ich damit an. Es ist da so einfach auf mich draufgeflogen oder vielleicht bin ich auf es draufgeflogen? Und dann kam da so ein Wesen.
Schwer zu beschreiben was es war, denn ich war schwer verwirrt von der Begegnung mit dem Leben und es verlangte, ich solle etwas damit machen.
Meine Zukunft formen. Ein bisschen in den Moment leben doch die Zukunft nie aus den Augen lassen. Die Vergangenheit, ja die wäre natürlich auch wichtig. Doch Gegenwart und vor allem die Zukunft in der alles besser wird, solle ich planen.

Und hier sitze ich nun. Seit fast 17 Jahren sitze ich nun da damit. Ich werde dir etwas sagen: Es ist wirklich nett das Leben.
Es ist ein guter Weggefährte auf dem Weg den wir gehen sollten. Doch leider weiß ich nichts damit anzufangen. Ich sitze mit ihm auf einer grünen Wiese, sehe die Regenwolken kommen und es meint, es würde mit mir den Regen überstehen. Und somit ist es unnötig einen Schutz vor dem Regen zu suchen.

In der Zwischenzeit bekamen wir noch einen Besucher. Ich und das Leben. Den Traum. Es war ein großes, eher dickliches Wesen, das in einen dicken Wintermantel eingepackt war der aus Illusionen bestand. In einen Wintermantel der ihn vor allem schützte, sogar vor dem Regen und den er von Zeit zu Zeit über mich und das Leben zu spannen vermochte.

Wenn das Leben bei mir bleibt gibt es keinen Grund zu gehen. Dachte ich zumindest.

Doch eines Tages entschloss sich das Leben einen neuen Weg einzuschlagen. Es beschloss auf die Suche zu gehen. Auf die Suche nach einem ruhigeren Ort. Einem Ort, an dem alles noch viel schöner sein würde. Ich meinte, es solle bleiben, weil das was wir hier hatten schon genug war.

Es kam nie wieder. Ich glaube es hat sich verirrt.





Stolpernd, wanke ich auf dich zu. Versuche das Gleichgewicht zu halten. Das kostbare stück auf dem Tablett pumpert noch. Ich darf nicht umfallen. Doch das gehen fällt mir immer schwerer.
Auf dem Tablett hört es langsam auf zu pumpern. Daneben sorgfältig hingestellt: Salz und Pfeffer. Falls du etwas verändern möchtest. Nein? Na ja für den Notfall.
Vorsichtig lege ich das Tablett vor dich hin. Du greifst nach Gabel und Messer. Kostest ein stück. Spuckst es aus. Es hat dir nicht geschmeckt. Salzt es. Pfefferst es. Noch immer schmeckt es nicht.
Probierst ein stück aus dem inneren. Wer weiß vielleicht schmeckt das besser. Nein? Auch nicht das? Du stehst auf. Gehst. Setzt dich am nächsten Tisch. Ich versuche dir nachzulaufen. Doch ohne Herz läufst sich bekanntlich schwer.





Meine Begegnung mit den Fremdwörtern

Heute hat mich das Fremdwörterbuch verschlungen. Mit wehenden Seiten. Am ende rieb es sich die Buchstaben vor Begeisterung.
Vielleicht verschlang doch ich es?



Wie wichtig ein Logus(1) in unserer Realität(2) ist, ist wahrscheinlich unserer eigene Entscheidung. Wir können zu den Gebilden die wir von uns geben –um die Interpretation(3) derer einfacher zu machen – noch Gestik(4) hinzufügen. Schaltet wesen den Ton ab so sieht es nur Bewegung; ohne Bewegung sind es nur leere Laute. Labi(a)le(5) Spielchen die mit ein wenig Illusion(6) zu furibunden(7) und lacrimosen(8) Genialitäten(9) werden. Wir sehen darin die Erlösung. Ein Quiproquo(10). Nichts mehr.

Was wir denken ist nicht was wir sagen. Was wir fühlen ist nicht was wir denken. Betrügen uns das ganze Leben lang selber. Ohne jemals die Abstimmung zu finden.
Leiden unter Lalopathie(11). Lacieren(12) uns laboriös(13) damit jeden Tag von Neuem in etwas, das wir das Leben nennen.

Zeichnen jeden Morgen neue Skizzen von Träumen die wir uns erfüllen wollen. Nachts träumen wir von Furien(14), Lamianen(15), Sylphiden(16), Zentauren(17) und Oreaden(18). Heimlich wollen wir auf den Olymp(19). Gottheit werden. Angebetet werden ist doch besser als anbeten.

Der Gedanke alle Entscheidungen wären unsere eigenen ist die letzte Hoffnung. Ob wesen oknophil(20) oder philobat(21), xenophil(22) oder xenobat(23) ist. Über die Schulter schauend und jedes Mal auf die Finger schlagend wenn wir etwas falsch machen, beeinflussen sie jede deiner Taten. Das ist deine Freiheit.

Unser aller ende ist das unendliche Walhalla(24). Manche nennen es Nirwana(25).


Verzeiht, dass ich euch meine imaginablen(26) Imbezilität(27) oktroyiert(28) habe. Es ist nicht lakonisch(29) und sehr fruste(30). Eines Tages werde ich alles rangieren. Ich wünsche quotidian(31) Quieszenz(32)und geht mir aus dem Weg wenn, ihr nicht den Wahnsinn erleiden wollt.




(1) das Wort
(2) Wirklichkeit, tatsächliche Lage, Gegebenheit
(3) Auslegung, Erklärung, Deutung
(4) Gesamtheit der Gesten als Ausdruck der Psyche(1. Gesamtheit bewusster und unbewusster Vorgänge und geistiger bzw. intellektueller Funktionen im Gegensatz zum körperlichen sein. 2.(österr.) mit Spiegel versehene Toilette)
(5) Labil: unsicher, schwach, leicht zu beeinflussen (von Menschen)
Labial: mit den Lippen gebildet(von Lauten)
(6) beschönigende, dem Wunschdenken entsprechende Selbsttäuschung über einen in Wirklichkeit weniger positiven Sachverhalt
(7) rasend, tobsüchtig
(8) klagend, traurig
(9) überragende schöpferische Veranlagung
(10) Verwechslung einer Person mit einer anderen
(11) Sprachstörung
(12) Schnüren, einschnüren
(13) Arbeitsam, fleißig
(14) Römische Rachegöttin
(15) weibliches Schreckgespenst des (alt)griechischen Volksglaubens, das Kinder raubt
(16) weiblicher Luftgeist
(17) Fabelwesen der griechischen Sagen mit menschlichen Oberkörper und Pferdeleib
(18) Bergnymphe der griechischen sage
(19) Geistiger Standort, an dem sich jemand weit über anderen zu befinden glaubt
(20) Aus Angst verlassen zu werden jemanden mit seiner Liebe erdrücken
(21) Enge Bindungen meidend, Distanz liebend
(22) Fremdenfreundlich
(23) Fremdenfeindlich
(24) Totenreich in der germanischen Mythologie
(25) Endziel des Lebens als zustand völliger Ruhe
(26) Vorstellbar, erkennbar
(27) Angeborener oder frühzeitig erworbener intelligenzdefekt mittleren Grades vergleich: Debilität und Idiotie
(28) Aufdrängen, aufzwingen
(29) kurz, einfach, ohne zusätzliche Erläuterung
(30) unvollkommen, wenig ausgeprägt
(31) täglich
(32) Ruhe





Option eins:
Laufen!
Alles hinter sich lassen, und einfahl davonlaufen, egal in welche Richtung, einfach weg von hier, von allen, irgendwann renn ich ja dann doch gegen eine wand, und dann ist es vorbei mit laufen, oder mir geht die puste aus (ist das wahrscheinlichere) und ich muss eh stehen bleiben. Aber dann bin ich weg von hier, und wenigstens hät ich dann irgendeine Entscheidung getroffen.

Option zwei:
Stehen bleiben!
Erst mal schauen was passiert vielleicht ändert sich eh alles zum guten. Oder die Erleuchtung kommt irgendwann und alles ist wieder im lot. Und wenn die Erleuchtung nicht kommt und sich nichts bessert, kann ich ja noch immer auf Option eins zurückgreifen! Die bleibt einem immer!

Option drei:
Kopf aus dem Fenster (am besten bei wind)!
Mal richtig durchlüften. Das ist auch ein gute Lösung. Alles schlechte wird weggelüftet, und was nie da war kann eh nicht mehr weggeweht werden. Einfach mal Fenster aufreisen und raus damit, vielleicht wehen auch ein paar guten Gedanken vorbei und wenn ich den kopf lang genug draußen lass, kann ich sie auffangen.

Option vier:
Zurück laufen!
An den Ort wo alles in Ordnung war zurückkehren. Vielleicht in die Kindheit, wo mein größtes Problem daraus bestand das ich endlich einen Sandturm zusammen krieg der den Hund des Nachbarn überlebt. Wo mein Sommer daraus bestand jeden tag den vorbeigehenden Leute, meinen Arsch aus dem Balkon meiner Großeltern zu präsentieren.
Option fünf:
Denken!
Überlegen für welche der Optionen ich mich entscheide....





Die Strasse war heute außergewöhnlich voll.
Mit einem grinsen, das ihr Gesicht von einem Ohr zum anderen durchzog stand sie da und winkte. Wenn man genauer hinhörte konnte man sie „tschüss“ sagen hören, und wenn man noch genauer hinhorchte, dann kannte man auch die Worte hören die sie danach einfügte „auf nimmer wieder sehn leben“
Wenn wesen einen Röntgenblick hätte könnte es vielleicht auch lesen was in dem orangenen buch stand das sie in der hand hielt:
Heute wurde ich von einer illusionsplatte mitten ins Gesicht getroffen und das obwohl die Sonne schien .und dann hat sich mein kopf aufgelöst und ist in stücke gefallen mit einem leisen ,kaum hörbaren "bum," so das es eigentlich niemand mitgekriegt hat... bis auf mich und dich.. du mein ph-buch...


Was wirklich vorgefallen war, das wusste sie selber nicht. Eigentlich war gar nichts vorgefallen. Es war ein tag wie jeder andere gewesen, und genau an so einem tag, erreichte sie das was nur wenige von uns erreichen. Den Wahnsinn. Viele streben danach, nehmen den falschen weg ein, doch nur wenige bauen sich ihren eigenen Pfad der Erleuchtung und finden ihn. Vergessen alles andere. Tod, Leben, Liebe, Glück, Trauer, wird alle nebensächlich. Denn wesen hat das wonach wesen insgeheim seine ganze Existenz nach hinstrebt. Den Wahnsinn. Manche meinen wesen würde ihn erst mit einem gewissen alter erreichen können. Wenn wesen genug „Erfahrungen“ gesammelt hat, um dann endlich Alzheimer zu bekommen und sich langsam, aber stetig dem hinzugeben was alles beherrscht. Dem Wahnsinn. Und von Zeit zu Zeit trifft wesen Geschöpfe die die Existenz dieser allmächtigen macht nicht wahrhaben wollen. Angeblich an die Klugheit glauben. Sie nenne es Gott. Doch in Wahrheit glauben sie eh an das selbe, wenn nicht in einer verstärkten form.

Es gibt vier Möglichkeiten die vollkommene Erlösung zu erreichen. Indem du dein Hirn auf den Ohren rinnen lässt und wartest bis er da ist. Der Wahnsinn.
1. Geh in die Politik! Gründe eine eigenen Partei(es ist egal was sie vertritt, Hauptsache es ist eine), und wiederrufe alles was du sagst. Mit glück verfängst du dich bald in deinen eigenen Lügen und tada er ist da. Der Wahnsinn.
2. Tritt der Kirche oder irgendeiner anderen Sekte bei. Sie bekehren dich mit ihren Überredungskünsten dazu jeden verdammten freien tag in aller Herr Gottes frühe aufzustehen um dann auf knien natürlich. Zu etwas zu beten das sich irgend so ein nicht mehr lebender wicht ausgedacht hat. mit genug Motivation. Hast du die Erlösung schon nach einem mal knien erreicht. Den Wahnsinn.
3. Geh täglich zur schule und zieh in ein Zimmer mit einem Familienmitglied (am empfehlenswertesten wäre natürlich ein kleines Geschwisterchen aber wenn nicht ist auch kein Problem). Das wäre die Methode bei der wesen sich nicht aus dem haus bewegen muss, den Fernseher belagert und warten. Diese Methode wäre doch sehr riskant, besteht doch die Gefahr das du den Wahnsinn um ein kleines bisschen verfehlst und für immer in der schule bleibst oder von der Familie (weil du den Fernseher belagerst) verspeist wirst.
4. Einfach zurücklehnen und denken. Wenn du es auf die richtige weise tust dann kommt er von selber. Du brauchst ihm nicht mal die Tür aufmachen weil eine Höhle bekanntlich ja keine Türen hat. Er tritt von selbst ein. Der Wahnsinn.





lasse mich langsam fallen, leise knistert es unter meinem rücken, meine arme, beine und haare breiten sich über die weiße decke aus, die die welt in etwas zauberhaftes verwandelt. liege da und betrachte den himmel, wie gern ich doch auf einer dieser wolken sitzen würde. langsam fangen die leute an, glaub ich, mich für verrückt zu erklären. die kälte kämpft sich durch meine vier schichten gewand inklusive Mantel. es wird kalt, doch stören tut mich das wenig. Ich mache ein paar armbewegungen, es entsteht ein engel, ein schneeengel (ja ich hab nachgeschlagen jetzt mit 3 „eee“ s...). so jetzt sammeln sich leute neben mir, wer macht denn auch einen schneeengel direkt neben einer strasse, in wien, wo man doch nie wissen kann was für ein viech da vorher reingepinkelt hat. doch der schnee war weiß und solang er weiß ist, ist er ungefährlich und genießbar (gekostet hab ich ihn schon), das gehört dazu, das muss man machen, so wie man salzwasser am meer kosten muss, auch wenn man weiß das es eklig schmeckt.

So und jetzt sitze ich in so ner kiste, ausgepolstert, die wände und decken sind schneeweiß, noch ein bisschen und ich spüre die kälte schon, das einzige problem das ich hab ist das das ich keine schneeengel mehr machen kann, weil mir irgend so ein dummkopf meine schneeweiße winterjacke falschrum angezogen hat und sie dazu noch hinten zugebunden.





tränen die du geweint hast,
lachen die du geschenkt hast,
das,
und wahrscheinlich nur das, wird es sein was dein leben wichtig macht,
nicht wieviele freunde du hattes,
nicht was du getragen hast,
sondern wie oft und wann du gelacht und geweint hast,
wann man sehen konnte das du ein mensch bist der fühlt,
an dem nicht einfach so vorbeistreift ohne ein lächeln ohne eine träne...





Run to find the new born life,
but the life starts everywhere,
starts at every moment here and there,
in your mind, your heart, your soul...





wie wesen der nacht
am tag nie zu sehen,
verstecken sie sich in ihren Heimen
still, ruhig, uns unbemerkt
doch wenn du schläfst erwachen sie,
stehen über dir und wollen,
was die am wichtigsten ist,
was dich noch hält auf dieser welt,
um es dann von dir zu reisen,
von blut umhüllt wachst du auf,
und merkst nicht was dir wiederfahren ist....






ob wir Menschen Herr über unser eigenes Schicksal sind und wirklich nicht von anderen beeinflusst werden? ob wir nach jedem Sonnenaufgang das ziel fassen heute zu gehen und wohin oder doch stehen zu bleiben und zu warten bis der weg sich selbst geht? Ob es wirklich das einzige ist was wir in unseren Händen halten und ob es überhaupt wert ist zerstört zu werden?... und niemand hat das recht dies zu beantworten..




Good night!

Cover our hands with blood of brothers,
hoping they bring better life.

Felling the silences around us,
the death is waiting softly.

The darkness in our hearts growing faster,
and killing our life’s taking others with us.

The blood of our sons on our hands,
Is nothing else then our blood.

Good night!
Good night!
Good night!




dark side of the moon ( (c) Pink Floyd)

I’m making the final step,
into the dark side of the moon, ,
where the dark has won, ,
where the souls died, ,
and my heart don’t bleed anymore. ,
I see people, ,
I see face, ,
looking at me, ,
and showing me, ,
that the life at this side of the moon is impossible, ,
that you exist, ,
but living is something else, ,
there is no hope, ,
there are no dreams, ,
there are no wishes, ,
the only thing that lives is the darkness. ,




Dunkelheit

Schritt für schritt,
stirbt die Seele der sonne,
verwandelt alles helle,,
in tiefe Dunkelheit.

Das herz des Mondes,
ist vergangen,
nur ein bisschen,
doch herrscht jetzt nichts mehr als Dunkelheit.

Die Sterne sind verblutet,
an den schmerzen,
die sie sahen,
und jetzt hat die Dunkelheit die macht ergriffen.




hasse solche tage,
an denen ich an mir selber zu verzweifeln bedroht bin,
an denen ich mich selber davon abhalten muss nicht vor die u-bahn zu springen,
an denen ich,
wenn ich nicht so faul wäre,
aufstehen würde um meinen kopf gegen die wand zu schlagen,
und an denen ich,
egal was ich höre,
zu heulen anfange.

Hasse solche Momente,
an denen eine schwarze Wolke über mir hängt,
und es diesmal nicht meine gewandfarben ist,
wenn ich vor lauter Wut,
und Melancholie,
in einer dunklen Wolke zu sitzen scheine,
und mich selber mit sachen quäle,
wenn ich mich selbst in diesen Momenten anschreie,
und dann einfach nur drüber lachen kann.

hasse solche Gedanken,
die sich dann nur um das unwesentliche drehen,
in denen ich nur denke,
was ich denken will,
und an denen ich immer wieder von neue verzweifle.

Ich hasse es einfach mich so zu fühlen wie jetzt.




wut!
Die sich des lebens ernärt,
des meines,
mich langsam,
aber stätig,
von ihnen aufzufressen droht.
Meine seele die sich dagegen wehrt,
von der wut,
des bösens saat,
(wobei das böse nicht schlecht sein muss),
aufgefressen zu werden,
weil sie noch gut,
noch ruhig,
in mir ruhn möchte,
die feuer der nacht,
die in mir kämpfen,
die in mir aufleben,
um dann von wut entzündet,
zu brennen,
und ewig,
lichterloh,
die wut,
mit dem feuer,
zu ernähren.

Werde das feuer löschen,
zu den engeln beten,
meine seele nicht verbannen,
sie an einen guten ort zu führen,
sollte mein körper,
diese,
nicht überstehen.

feuer brennen,
und lasse mich verglühen,
um vom leben ein ende zu nehmen.




Die Ereignisse dieser Geschichte sind möglich, aber bis jetzt - soweit es die Öffentlichkeit und ich weiß - noch nie vorgefallen. Und ich entschuldige mich, im voraus, für den unnachvollziehbaren, meist schwarzen - aber was kann man schon anderes von mir erwarten - Sarkasmus.

Langsam führte er den Schraubenzieher zum Getriebe, legte ihn an, drückte den Knopf, betrachtete wie die schraube langsam eingeschraubt wurde und lies ihn wieder in die anderer hand gleiten. Er hasste des das zu tun, doch jetzt war er dran, er musste es tun, es war nun mal jetzt und heute seine Aufgabe. Der Raumanzug, mit der kleinen Aufschrift NASA, war ihm so was von unbequem und er hasste es durch die Scheibe seines Anzugs zu schauen und die ihm so weit entfernte Erde - die aber dann doch öfters einfach greifbar erschien- zu sehen. Wo er doch jetzt wusste das sein Sohn dort war - sah, roch, fühlte - und das schon sechs Monate lang.
Das was in den nächsten Minuten - seinen letzten - geschah, änderte sein leben, und das seiner Familie, schlagartig. Das was auf ihn zukam sah er nur kurz bevor es auf ihn aufprallte. Seine Raumanzug -Scheibe, sein rechtes Auge und das Kopfende seines Anzuges wurde einfach durchbohrt.
Über das was ich traf wurde lange gerätselt. Es war ein , mehr oder weniger, kleines Stück Exkrement eines Raumfahrer einer Apollo mission. Also Ohne jetzt mal um die heißen Brei herum zu reden, wurde er von einem stück scheiße erschlagen und getötet.

Seiner Familie erklärte man später - wie konnte man auch anders- es sein ein Stein gewesen der seinen Raumanzug und sein Hirn durchbohrte. Er wurde - oder besser gesagt ein Stein, den man als sein grab bezeichnete - zu einem Nationalhelden geehrt.
Doch das wirklich traurige ist das er der Menschheit nicht geholfen hat, durch seinen Tod. Denn das Blut das aus seinen Hirn floss als er getroffen wurde, breitete sich um die erbahn aus, und fliegt jetzt mit der selben Geschwindigkeit wie das stück sch... im Weltall herum.
Bare wer weiß vielleicht ist es ja schöner von einem Bluttropfen getötet zu werden als von einem Scheiße - Brocken.




Brief für dich
Hoffe doch das du stolz bist, sonst hat es ja keinen sinn gehabt. Keinen sinn mich so zu verletzen. Kannst du dir vorstellen wie es mir geht? Es dir nur ein kleines bisschen vorstellen. Du musst es ja nicht nachvollziehen können. Nur kannst du dir vorstellen, was du aus mir getan hast. Noch grad bin ich da gesessen, mit nicht und doch allem beschäftigt. Und hab mir überlegt ob ich mein leben beenden soll. Ob ich den letzten, wirklich letzten schritt machen soll. Das tun soll was nicht mehr rückgängig gemacht werden kann. Und das alles wegen dir. Vielleicht nicht nur aber du warst der Auslöser. Ich hab soviel kraft verloren. Ich hab um dich gekämpft, weil ich dich so lieb hatte, war immer darum bemüht ob es dir eh gut geht. Hätte für dich die hand ins Feuer gelegt, wenn ich mich nicht ganz reingelegt hätte. Und du, du hast mich einfach reingestoßen, dabei noch laut gelacht und gemeint es sei ja nichts gegen mich persönlich, nur reist du mir halt mal das herz aus der Brust, springst drauf herum, tanz den tanz den du ja schon so gut beherrscht, wäre ja nicht das erste mal, und gehst mit stolzen blick davon, hast noch so ein kleines überlegenes lächeln in deinem Gesicht, weil du ja was viel besseres bist.
Weißt du eigentlich wie lieb ich dich hatte, weißt du eigentlich das ich es noch immer tue, obwohl ich dich mehr als hasse. Und weißt du eigentlich, das ich jetzt den letzten schritt tun werde, den Abgrund hinab, für dich, für mich, für uns, und für alle, weil ich mich nicht mehr verletzen lassen möchte, weil ich es satt habe das wir uns alle gegenseitig verletzen und weil ich ohne meine Seele, die entgültig mit deinen Worten starb nicht leben möchte.




Über der kloschüssel zu hängen,
um diese bedrückende gefühl,
das schon wieder in meinem körper herrscht,
einfach aus mir herauszubringen,
es einfach in der kloschüssel verschwinden zu lassen,
runterspülen,
und nie wieder daran denken,
nie wieder daran erinnert werden,
und es nie wieder fühlen,

Würde dir gerne sagen,
nachdem ich es schon wieder getan hab,
das es deine schuld ist,
ich es wegen dir,
für dich tue,
ich hasse dich,
hasse mich,
hasse alle,
dafür.

Aber bald ist es vorbei,
es hat ein ende,
weil alles ein ende nimmt,
wir habe unser ende schon erreicht,
du bist weg,
weil ich es so wollt,
doch nicht bedacht hab das ich dich brauche,
und auch ich werde mein ende nehmen,
weil ich einfach ohne dich nicht kann.




trete gegen die wand,
das erste mal,
das zweite mal,
das dritte mal.

Schaue in den spiegel,
versuche glücklich auszusehen,
das erste mal,
das zweite mal,
das dritte mal.

Weine ein meer von tränen,
das erste mal,
das zweite mal,
das dritte mal.

Sehe die welt in trümmern liegen,
das erste mal,
das zweite mal,
das dritte mal.

Schaue zum himmel empor,
und merke das die wolke sich nicht verziehen,
das erste mal,
das zweite mal,
das dritte mal.

Spüre meine seele verschwinden,
und nie wieder kommen
zum letzten mal.




ergüsse des verkühlt seins:



wenn du heute stirbst trauern alle um dich, morgen singen sie ein lied über dich und bald haben sie dich vergessen.

~~~~

es sind die kleinen stiche an denen wir zu verbluten bedroht sind.

~~~~

der tod kommt zu mir, doch ihr habt ihm den weg gezeigt.

~~~~

erst wenn du in dich blickst dich betrachtest, mit deinen guten und schlechten seiten, und etwas neues dort anfängst, nimmst du einen neuen weg in deinem leben ein. ...




ich bin so offen

“Ich bin so offen, helfen muss man solchen Menschen aber…”. Als wären alle so offen, so liberal, doch in Wahrheit, von unseren ewigen lügen mal abgesehen, ja dann in Wahrheit, kratzen wir alle nur an der Oberfläche.
Sind nicht so offen wie wir tun, in Wahrheit, ja mal in Wahrheit blicken wir doch eh nur auf uns, denn in unseren Augen dreht sich alles nur um uns.
Sind nicht so friedvoll wie wir tun, denn in Wahrheit, ja mal in Wahrheit da bekämpfen wir uns jeden tag, weil unsere wirtschaft kriege braucht.
Sind nicht so liebenswürdig wie wir tun, denn in Wahrheit, ja mal in Wahrheit, lästern wir eh hinter den schultern unserer besten Freunde nur so um unser Selbstbewusstsein zu steigern.

Und in Wahrheit ohne mich und dich und uns alle anzulügen und an der Oberfläche zu kratzen, in Wahrheit bin ich und du und ja eh wir alle Menschen, die an der Oberfläche leben.




Liege in deinen Armen,
wohlbehütet,
glücklich,
schwer verliebt.
Höre wie dein herz klopft,
so stark wie das meine,
und weiß das ich dich liebe,
mehr als alles andere...

Nun schlag ich auf dich ein,
ein schlag da,
eon schlag dort,
deine Lippen bluten,
die,
mit denen du mich vorher,
so zärtlich, so liebevoll,
geküsst hast.
Du ringst nach Luft,
doch ich schlage weiter,
trete weiter auf dich ein,
und spüre, wie mir die tränen,
eine nach der anderen, übers Gesicht laufen,
doch du siehst es nicht,
versteckst dein Gesicht zwischen deinen zarten Händen,
mit denen du mich vorher umarmtest,
mich zärtlich streicheltest,
langsam verliere ich an kraft,
sehe deine geschlagenen, blutigen Körper vor mir,
und das du langsam davon driftest...

Küsse dich,
so zärtlich ich kann,
auf deine kalten Lippen,
die voller blut sind,
aber noch immer wunderschön,
und sage dir,
das ich dich liebe,
das ich dich mehr liebe als mein leben,
als mich selber,
und es immer tun werde...




Der tod klopft schon an meine tür und ist nicht bereit zu warten bis ich ihm aufmache sondern tritt von selber ein...

Er ist da,
ist eingetreten,
steht vor mir,
und nimmt mich mit,
macht mir hoffnungen,
wie schön es doch bei ihm,
auf der anderen seite,
ist.
Das ich mein leben bei ihm von neu beginnen kann,
das alles eine wendung nimmt,
und ich nie wieder weinen werde,
weil ich nicht mehr weinen kann,
weil es einfach so schön ist dort,
so wunderbar,
ohne schmerzen,
ohne leid.
spüre wie er mich küsst,
sich besorgt um mich schlingt,
mich langsam mitnimmt,
zu sich,
wo keine tränen mehr fließen,
wo es endlich aus ist,
das alles,
was ich nicht mehr ertragen kann,
das alles,
was ich so hasse,
und doch liebe.
was ich begehre und verflucht habe.

nach dem tod herrscht die stille,
und ich bin schon lange stumm...




Es vergingen Minuten,
vergingen Stunden,
Tage wurden zu Monaten,
und diese zu einem Jahr.
In diesen Jahr in dem ich weinte,
lachte und schrie,
sah ich ihn,
spürte ich ihn,
und wollte ihn,
wollte in seinen armen liegen,
und alles vergessen,
alles verlassen und nur bei ihm sein,
wollte vergessen das es jemals was anderes gab als ihn,
etwas was mir nicht so viel Hoffnung gab,
als die Hoffnung endlich bei ihm zu sein,
und zu sterben.
Und mich dann ihm hinzugeben,
dem Tod.

Dann kam der Lichtblick,
lies mein leben wieder scheinen,
lies mich wieder leben,
gab mir die Kraft mich von ihm zu lösen.,
mich dem leben zu ergeben,
alles genießen,
wieder lachen,
aus tiefen herzen.

Doch der Tod war stärker,
durchbrach alle mauern der Freude,
stellte seine wieder hin,
die mich nur ihn sehen ließen,
nur ihn spüren,
nur ihn wollen,
und nie wieder,
so zu lachen wie einmal...

Schließe mit dem leben ab,
um etwas neues zu beginnen...

Jemand...




Horch... leise, ganz leise, still mein kind,


nur horch da , da ist der wind,
kommt und bläst die sorgen fort,
an einen ganz, ganz anderen ort...

ruhig kleines schau doch nur,
da geht vor dir Mutter natur,
sie hat die zeit im Schlepptau mitgebracht,
die alle wunden heilt, und still über dir wacht...

denn wenn du einmal leise, ruhig schaust,
und nicht wie alle laut und sinnlos rauschst,
dann wirst du sehn wie schön es ist,
und das du nicht mehr traurig bist...




Hoffe du bist stolz,
stolz auf das was du getan hast,
was du gesagt hast.
Hoffe das du weißt,
weißt wie verletzt du mich hast,
wie sehr es mich zerstört.
Hoffe auch du verstehst,
das ich,
ohne boden unter den füßen,
nicht stehen kann,
und ihn einem loch voller lügen,unbewusst,
in tränen falle.
Und ich denke du weißt genau,
das du es warst,
das es deine schuld ist,
das ich endlos falle,
du oben stehst,
und vergnügt drübere lachst.




Spüre wie die Zeit vergeht,
wie sie mich streift,
mich anlacht,
und vorbeifliegt,
ohne der absicht wiederzukommen.

Höre wie die Vögel ihr lied singen,
das mir das leben zeigt,
wie alles schneller wird,
und ich zu stehen scheine,
an einem ort,
ohne mich zu bewegen,
einfach leblos,
an das denke was war,
ist,
und sein wird,
weil ich angst hab,
angst zu verlassen wo ich bin
dorthin zu gehen wo ich soll,
und vielleicht das ziel nie zu erreichen,
alles aufzugeben,
und alleine zu stehen.

Das was war,
wird nie mehr,
und das was sein wird weiß keiner...




Seitdem ich denken kann,
war nie etwas in ordnung.
Mein leben,
es nahm seine unergründlichen wege,
die mir vom schicksal bestimmt.
Schnell hörte ich auf ein Kind zu sein,
vielleicht war ich es auch nie.
und alles was menschlich,
mir wurde bekannt.
Ich sah zu viel,
ich fühlt zu stark.
Mein leben langsam aus allen fugen fiel.
Es ist interessant,
auf was menschen für ideen kommen,
wenn sie nicht wissen wie weiter.
Ich hatte da so meine,
die mich immer mehr zerstörten.
Welche es waren weiß nur ich.
Viel fragten was mit mir nicht stimmte,
wenn sie nur wüssten,
die wahrheit kennen würden,
Doch ich verschloss mich,
weil ich die menschen kannte,
und began zu verschwinden,
in meine welt.




Langsam,
ganz langsam,
bahnen sich die nassen salzigen tropfen ihren weg,
durch mein gesicht,
durch mich,
durch die welt.
Ich sehe wie alles vorbei rinnt,
es einfach an mir vorbei fliest,
und mich langsam zerstört.
Von innen,
ich laufe mit einem lächeln durchs leben,
und sehe was mit mir geschieht,
das ich langsam zerfalle,
zu ertrinken drohe,
an meinen tränen.
Und ihr?
ihr steht da und schaut zu,
lacht drüber das ich mich nicht selber rette,
das ich nicht schwimmen kann,
um dieser welt,
meiner welt,
zu entrinnen.
Aber ertrinken,
das erlaubt ihr mir nicht,
das ist nicht das richtige,
ich muss mir selber helfen,
ganz allein ohne hilfe,
während ihr dasteht und einfach nur weiterlacht,
weil ihr nicht sehen wollt das ich wirklich zu ertrinken drohe.




Morgen,
ja morgen,
Ihr werdet schon sehn!

Ich werde es hinter mich bringen,
es zu mir bringen.
Ich habe nicht den Mut mich zu stellen.
Also fliehe ich.

Ich fliehe vor meinen Problemen,
die ich mir selber zugefügt hab.
Ich filehe vor mir.

Morgen,
ja morgen,
Bring ich es hinter mich.

Dummes gerede??
Scheiß geschwaffel??
Ihr werdet schon sehn!

Morgen,
ja morgen!
Morgen ist alles vorbei...

...und ich bin weg!

Jemand

p.s.:Sorry!




Für Euch

ein meer von tränen,
ein meer von worten,
das aus mir herausbricht,
ich schreie,
alleine sitzend zu mir selber,
das ich euch helfen will,
das ich euch doch lieb hab,
das ich ohne euch nicht kann,
und ohne euch nicht will,
das ich euch helfen möchte,
aber nicht weiß wie,
das ihr mir das wichtigste auf der welt seit,
das ich euch nie verlieren will,
weil ich euch doch einfach so lieb hab.
möchte umdrehen,
alles hinter mir lassen,
und euch mitnehmen,
in eine neue welt,
in ein neues leben.
ohne leid,
ohne meine sorgen um euch.
ich weiß doch wie es euch geht,
weiß wie es ist,
also lasst mich euch doch helfen,
lasst mich in eure welt,
einen moment lang,
um euch zu mir zu holen,
euch zu halten und nie wieder loszulassen,
euch einmal zu sagen wie wichtig ihr mir seid,
und das ich ohne euch einfach nicht kann.
ich hab euch doch wirklich ur lieb!

Jemand...




Mein Herz schlägt,
noch!
Mein Kopf arbeitet,
noch!
Meine Lunge atmet,
noch!
Meine Gedanken zerstören mich,
noch!

Ich werde alles ändern
schlagartig!
Ich werde alles zerschmettern,
schlagartig!

Ich werde das was ich mir selber angetan hab zuende bringen!




sehe wie du lachst,
auf mich herunterspuckst,
mich in den wind stellst,
obwohl ich friere,
obwohl ich mich selbst verliere,
weil du denkst du könntest mich noch einmal verletzten,
noch weiter runter ziehen,
noch näher an den Abgrund bringen,
doch ich sammle meine letzten Kräfte,
hohle sie aus mir heraus,
um mich zu erheben,
über dich,
um dir zu zeigen das ich mich nicht mehr von dir fertig machen lasse,
weil ich stark bin,
stehe auf,
und rage zum Himmel empor,
beweise dir das ich ohne dich kann,
sehr gut,
erblühe wie eine Blume,
öffne mich für andere,
und dich lass ich stehen so wie du mich hast stehen lassen,
und diesmal spucke ich auf dich herunter,
weil ich diesmal diejenige bin auf die hochgeschaut wird...

Jemand




Ich kann nicht mehr

Ich kann nicht mehr lachen.
Ich kann nicht mehr weinen.
Ich tue nichts mehr.
Zerstöre nur noch mich selber,
und ihr merkt es nicht einmal




von herzen ...

Öffne deine Hand,
Schließe deine Augen.
Das was du hier bekommst ist für dich.
Nur dich.
Für niemand anderen.
Es ist für dich weil ich dich liebe.
Von Herzen,
nur dich.

Öffne deine Augen nicht,
bevor ich es dir nicht sage.
Wenn du sie zu früh öffnest zerstörst du alles.
Also lass sie noch geschlossen.
Für mich.

Jetzt!
Jetzt kannst du sie öffnen.
Siehst du was es ist?
Schau es ist gebrochen.
Wegen dir.
und jetzt hältst du es in deiner hand,
nachdem du einfach so mit ihm gespielt hast.

Du kannst es behalten,
mach was du willst mit ihm,
du kannst es ja nochmal brechen.
Nein?
Warum nicht?
Einmal reicht schon?

Ich gehe und lasse dich damit zurück...

mit meinem Herzen.




... Jetzt stehe ich auf der Straßenbahnstation ein Moment in dem die Straßenbahn nicht mehr bremsen kann und ich mich vorwerfe. Ich trete einen Schritt näher an den Rand, sehe die Straßenbahn kommen. Einen Versuch ist es wert. Plötzlich höre ich eine Stimme. "Nein", sagt sie. "Es gibt bessere Lösungen", flüstert sie mir ins Ohr. Als ich mich umdrehe sehe ich niemanden. Nur Menschen die ins leere blicken und auf ihre Straßenbahn zur Arbeit warten. Ok! Widmen wir uns wieder dem Selbstmord! Die restliche Welt ist mir egal. "Nein!", sagt die stimme schon wieder zu mir. "Lass es! Es gibt Mensche denen du wichtig bist!" "Aber wer?" höre ich mich selber leise fragen. "Aber wer?", wiederhole ich und merke das ich heule. Keine Antwort. Nichts. Was war das? Warum? Wieso? Verzweifelt drehe ich mich um und laufe wieder los. Denke darüber nach ob Selbstmord wirklich eine Lösung ist. ...




Lieber Tod!
Wie sehr wünsche ich mir dich herbei.
Wie oft habe ich Gott und so um dich angefleht.
Wie oft??
Ich kann es nicht mehr zählen.
Es war zu oft.
Doch du!
Du ignorierst mich einfach.
Alle ignorieren mich.
Wollen nicht sehen das ich sterben will.
Ich würde es ja auch selber machen.
Würde dich selber her holen.
Würde nicht auf einen Unfall oder so warten.
Einfach selber eingreifen,
aber ich habe nicht den Mut dazu.
Bin ein Feigling.
Selbstmord nennt man das, oder?
"Aggression gegen sich selbst bis hin zu Selbstmord"
hab ich mal gelesen.
Jetzt geht es mir nicht aus dem Kopf.
Ich habe keine Aggressionen.
Und auch keine gegen mich.
Ich will es einfach nur beenden.
Es nervt mich.
Und sinn hat es auch nicht wirklich.
Mein Wunsch ist es doch nur zu sterben.
Warum will ihn mir keiner erfüllen.
Es sterben täglich so viele Menschen,
weil sie von einem erschossen wurden
oder von einem Auto überfahren.
Und sie wollen noch leben.
Und ich?
Ich möchte sterben.
Das leben beenden.
Warum kann ich nicht für sie sterben.
Einfach tot sein.
Bitte Gott.
Wenn es dich gibt.
Oder wer auch immer der mich hört.
Lass mich sterben.
In meinem eigenen Grab liegen.
Nicht mehr atmen.
Und mich ohne Probleme
von den Würmern auffressen lassen!




Was wäre wenn ....

Hast du schon einmal darüber nachgedacht was wäre wenn etwas anders gewesen wäre??

Was wäre wenn ich nie geboren worden wäre? Hätte das viel an der Welt geändert?
Was wäre wenn ich eine Fehlgeburt gewesen wäre? Hätte das meine Eltern verändert?
Was wäre wenn ich als kleines Kind von einem Auto überfahren worden wäre? Hätte das den Autofahrer geändert?
Was wäre wenn meine Eltern mich nicht nur psychisch sondern auch physisch zugrunde gemacht hätten?

Wäre die Psychologie dann um einen schritt weiter?

Was wäre wenn ich nie meinen ersten Ofen geraucht hätte? Hätte das die Dealer geändert?
Was wäre wenn ich nie angefangen hätte mir wehzutun? Hätte das meine Schulärztin geändert?
Was wäre wenn ich mich umgebracht hätte? Hätte das meinen Bruder geändert?
Was wäre wenn ich mein Leben nie gelebt hätte? Hätte das meine Freundin verändert?
Was wäre wenn ich ein paar dinge anders gemacht hätte? Hätte das mein Leben verändert?

Was wäre wenn ich nie darüber nachgedacht hätte? Hätte das mich verändert?




Wenn Blicke töten könnten...

Was wäre dann?
Hättest du mich schon längst umgebracht?
Hättest mir schon längst das Gesicht zerkratzt?
Du hasst mich!
Das sieht man.
Hast mich nie wirklich leiden können.
Doch meine Gefühle sind da anders.
Ich liebe dich.
Verspüre eine Anziehung zu dir.
Ich weiß nicht warum.
Aber so ist es nun mal.
Und du?
Du hasst mich noch immer.
Willst mich leiden sehen.
Mit deinen Blicken sagst du mir alles.
Teilst mir deine Gefühle mit.
Und zeigst mir wie stark dein Hass ist.
Aber warum?
Warum hasst du mich?
Weil ich nicht so bin wie du es gerne hättest?
Ich kann mich ändern.
Werden deine Blicke dann anders.
Werden sie liebevoller?
Fängst du an mich wieder zu küssen?
So zärtlich wie du es früher getan hast.
Mir den Regen aus meinem Gesicht zu wischen?
Ihn langsam von mir runter zu küssen?
Nein!
Du wirst mich hassen.
Hassen bis an dein Lebensenden.
Wirst die Blicke vielleicht lassen.
Sie unterdrücken.
Doch der Hass wird bleiben.
Ihn deinem inneren wird er immer stärker werden.
Und dann,
irgendwann in der nacht.
Wirst du es nicht mehr aushalten.
Das dein Körper sich gegen deine Seele wärt.
Wirst die schuld auf mich schieben.
Und wirst mich mitten in der Nacht.
Wenn ich schlafe,
und er dunkel ist,
so das es keiner sehen kann,
erstechen.






Träume nicht dein Leben
Realität ist alles
Alltag ist wichtig
Umwelt und nicht Eigenwelt
Mein Traum ist es zu leben, wie es mir gefällt !




Ich spüre es,
es wächst,
ernähr sich von mir
lacht über mich,
wie ich nur so dumm sein konnte.
So etwas zu tun.

Dich zu lieben.
Es war schön doch jetzt?
Jetzt bist du verschwunden.
Hast mich mir diesem wesen alleine gelassen.
Diese Schmerzen.

Ich werde sie nicht länger aushalten.
Werde es einfach beenden.
Wenn nicht das Leben das in mir heranwächst,
dann meins.
Ich warte auf das ende.

Das ende des Leidens.
Ich weiß nicht
wie ich es allein damit schaffen soll.
Es wird immer stärker.
Wehrt sich gegen mich.

Leg deine Hand auf es.
Spürst du sein Herz klopfen?
Es ist stark.
Es wird immer stärker.
Ich schaffe es nicht mehr.

Doch du scheinst nichts zu merken.
Scheinst einfach blind zu sein
Du willst es nicht sehen.
Weil es dich nicht interessiert.
Weil es ja mein Problem ist.




Hörst du mich?
Ich bin es dein Gewissen!
Ich spreche im Namen der Menschheit
Ich spreche zu dir um dir zu sagen:
"Tu es nicht!"

Was bringt dir das?
Blinder glaube ist kein glaube.
Lass sie gehen, wenn sie will.
Sie ist frei.
Frei wie ein Vogel

Binde sie nicht fest.
Sie wird einen weg finden.
Einen weg zu fliehen
Wird erwachsen werden.,
sich von dir abnabeln.

Du willst es nicht wahrhaben.
Glaubst wohl ich lüge.
Hast einen besseren weg gefunden.
Wirst sie nicht fesseln,
sondern einfach festhalten.

Das ist schlimmer als Fesseln,
Arme sind die stärksten Fesseln der Welt.
Sie wird aber trotzdem weg wollen.
Wird innerlich schreien
und nicht so wie jetzt
laut so das du es auch hören kannst

Du bist doch auch geflohen.
Hast dich losgelöst.
Bist gegen die Strömung geschwommen.
Doch hast es nicht lange ausgehalten.
Du bist bald umgekehrt.

"Immer mit der Strömung"
ist jetzt dein Motto.
"Nur nicht auffallen"
denkst du dir immer.
"Dann hat man auch keine Probleme."

Doch sie währt sich dagegen.
Sie ist nicht wie du.
Sie ist nicht wie die anderen.
Ist nun mal wie sie ist.
Verstehe es.

Akzeptiere sie.
Akzeptiere dein eigen Fleisch und Blut.
Deine verwandte Seele,
wie du mal sagtest.
Las sie gehen.

Löse die Fessel.
Löse die Umarmungen.
Löse den Druck.
Sonst siehst du sie überhaupt nie wieder.
Sie ist schon erwachsen.




Verzweifelt ringt sie nach Luft.
Die Luft die ihr zum atmen fehlt.
Die Luft die ihr jemand weggenommen hat.
Sie versucht es noch einmal,
das letzte mal,
Luft zu holen.
Sie schafft es nicht.
Sie kann nicht mehr atmen,
nicht einmal der letzte Atemzug ist ihr gelungen.
Sie spürt wie ihr Körper um den Kostbaren Sauerstoff kämpft.
Wo bleibt er?
Doch woher?
Sie weiß keiner wird ihr helfen.
Ihr Luft zum atmen geben.
Sie allein!




Freundin Reich mir deine Hand.
Reich sie mir und ich helfe dir.
Aus den Problemen des Alltags.
Werde dich aus dem Wasser retten,
wenn du am ertrinken bist.
Dich vor dem fall halten,
wenn dich jemand stößt.

Auf mich kannst du dich verlassen.
Ich bin immer für dich da.
Bin der Schutzengel.
Immer in Nöten da.
Ruf mich wenn du mich brauchst.
Denk einfach an mich.
Sag meinen Namen,
und ich bin da!




Ich
Ich ?
Werde ich sterben?

Du
Ja du bist gemeint!
Werde ich schmerzen spüren?

Er
Der da drüben!
Werde ich weinen?

Sie
Die dort steht und beobachtet.
Werde ich angst haben?

Es
Das da lacht.!
Wird es lange dauern?

Wir
Die nichts sehen!
Was ist danach?

Sie
Sie mit dem komischen gang!
Gibt es den Himmel?

Ihr
Die es darauf anlegen!
Warum stelle ich diese Fragen??




Wahre Begebenheit:

Sie wachte mit einem kleinen leisen und ängstlichen Aufschrei auf, nicht wirklich wissend was sie geträumt hatte. Sie wusste nur sie fiel, sie fiel von irgendetwas hohen. Keiner half ihr, keiner reichte ihr seine Hand um sie vorm fallen zu retten. Langsam wurde sie sich darüber bewusst, dass das was sie geträumt hatte ein Alptraum war. Alpträume hatte sie schon oft gehabt, doch noch nie einen in dem sie starb. Immer die anderen. Lange Zeit, und das fast ein Jahr lang, hatte sie Alpträume in denen ihr Bruder, durch ihre Schuld, starb.
Sie wollte nicht schon wieder so etwas träumen. Nein das wollte sie wirklich nicht. Da wollte sie schon lieber jede Nacht in ihren Träumen sterben als andere Sterben zu sehen und vor allen nicht ihren Bruder.
Ihr Bruder war ihr ein und alles. Gut Mutti und Vati hatte sie auch lieb, doch von Zeit zu Zeit nicht. Zum Beispiel wenn Mutti von der Arbeit heimkam und schimpfte und dann auch öfters zum Gürtel griff um zu beweisen das sie die Macht hatte.
Sie versuchte nicht mehr daran zu denken. Morgen musste sie in die Schule gehen. Um sechs Uhr aufstehen und dann um halb acht in die Schule fahren. Doch als sie die Augen schloss sah sie sich fallen in ein tiefes dunkles Loch. Sie öffnete ihre Augen wieder. Versuchte an etwas anderes zu denken. Es ging nicht! Entweder sah sie sich oder Peter, ihren kleinen Bruder, wie er von einer Straßenbahn überfahren wird und das wegen ihr.
Sie versuchte die Augen zu schließen und sich mit dem Bild dort abzufinden. Doch es ging nicht, es war zu schlimm. Sie sprang aus dem Bett um sich ein glas kaltes Wasser zu holen, doch plötzlich hielt sie inne. Ihr Zimmer, es war stockdunkel. Wie das Loch in das sie in ihrem Traum fiel. Sie bekam eine Gänsehaut. Die kleinen braunen Härchen auf ihren braungebräunten Armen stellten sich auf und ein kalter Schauer, wie sie ihn noch nie gehabt hatte lief ihr über den Rücken.
Sei schaltete die kleine Lampe neben ihrem Bett ein und schaute auf die Uhr. Es war halb zwei. Sie hatte nicht lange geschlafen. Um elf lag sie im Bett. Sei wusste bald würde Vati vom Heurigen zurückkommen und sich mit Mutti streiten und so war es besser das sie schon im Bett lag und so tat als würde sie schlafen, obwohl sie noch lang wachliegen würde, damit sie Mutti und Vati nicht anschrieen.
Jetzt um halb zwei war es ruhig in der nicht allzu großen neu eingerichteten Wohnung. Stille1 Sie mochte das. Öfters stand sie mitten in der Nacht auf nur um diese Stille zu genießen. Es geschah aber auch das sie von Vati aus ihrer Stillen und düsteren Welt gerissen wurde. Wenn er mal später heimkam. Doch heute war sie sich sicher das Vati schon schlief. Sie hatte am Abend gehört wie er ihr Zimmer mit den seinem vertauscht hatte und Mutti ihn deswegen anschrie.
Sie ging langsam aus ihrem Zimmer und bewegte sich Richtung Küche. Als sie das Wohnzimmer durchquerte bemerkte sie das kleine rote Lichtchen des Fernsehers. Es leuchtete wie ein Warnzeichen aus dem Dunklen heraus. Doch gestört hatte es sie bis heute nicht. Heute aber machte es ihr ein wenig angst. Sie hatte normalerweise keine angst im dunkeln, ganz im Gegenteil sie mochte es, aber jetzt bekam sie wieder eine Gänsehaut wie vorher in ihrem dunkle Zimmer.
In der Küchen angekommen machte sie eines der vielen kleinen Deckenlichter an und suchte nach einem sauberen Glas in das sie Wasser lehren konnte. Am liebsten hätte sie die Elektrizität jetzt abgeschaltet, hätte überall Kerzen stehen, die die Wohnung in ihrem Glanz erleuchten würden und ein paar Räucherstäbchen. Das war für sie die perfekte Wohnung. Kerzen und Räucherstäbchen mehr brauchte sie nicht.
Nachdem sie sich kaltes Wasser in einen orangefarbenen Becher eingelehrt hatte schlich sie zurück in ihr Zimmer. Dort erst trank sie einen Schluck. Das tat sie immer. Sie trank immer in der Nacht in ihrem Zimmer. Es war ihr kleines reich. Ihre eigene kleine Welt. Dort war sie geschützt vor den bösen, vor den Schlägen, doch nicht vor den Träumen. Sie musste wieder daran denken. Warum? Warum hatte es sich so in ihrem Kopf festgesetzt. War es so etwas wie ein Zeichen eine Vorraussagung oder so. Sie glaubte nicht wirklich daran. Vor langer Zeit als sie noch jünger war, dreizehn oder vierzehn, glaubte sie das sie eine Hexe wäre, doch das hatte sie schon längst aufgegeben.
Sie trank wieder etwas von ihrem kalten Wasser. Es schmeckte ihr. Eigentlich schmeckte es ja nach gar nichts, doch das war ja auch das was sie an Wasser so mochte. Nicht zu süß und nicht zu bitter. Einfach perfekt. Als sie ihr wasser zu Ende getrunken hatte beschloss sie schlafen zu gehen. Naja gehen musst sie dafür ja nicht viel nur ihr Hirn abschalten. Sie legte sich in ihr Bett, schloss die Augen und hoffte im inneren: "Jetzt einschlafen und nie wieder aufwachen. Bitte Gott, falls es dich gibt, las mich jetzt sterben!"




Meine Zigarette rauchend gehe ich der 9-Leute-Gruppe hinterher. Ich komme mir ziemlich fehl am Platz vor. Die Tabletten die ich kurz davor geschluckt habe fangen an zu wirken. Die Menschen hinter denen ich herdackle denken sie würden mich „kennen“, doch sie würden es nicht einmal bemerken wenn ich stehen bleibe und diese „tolle Gruppe“ verlasse. Ich fange langsam an wieder in Depressionen zu verfallen. Blicke jetzt nur mehr zu Boden. Meine Schritte verlangsamen sich. Jetzt gehe ich schon ziemlich weit weg von ihnen. Die Verführung jetzt in die nächste Seitengasse einzubiegen ist sehr groß. Doch ich tue es nicht, ich torkle weiterhin brav hinter der Gruppe hinterher.




BEIDE

"Lalalalalalalalal", fröhlich sang sie, die ihr nicht sehr gut bekannte Melodie, vor sich hin. Auf ihrem Gesicht war ein riesengroßes Grinsen. Es war so ein schöner tag heute, dachte sie sich. Es war als hätte sie heute nichts schlimmes zu befürchten. Ihre Freundin, die neben ihr saß stieß einen leisen Seufzer aus : "Bitte! Könntest du... Dieses Lied nervt mich langsam". Sie lies sich aber nicht aus ihrer guten und auch ein bisschen verrückten Stimmung bringen. "Ich weiß ich bin dumm. Wir wissen doch alle das ich dumm bin. Aber na ja was soll's! Lalalalalalala.." Jetzt sang sie was anderes aber es hörte sich genauso falsch an wie das Lied das sie vorher gesungen hatte. Mit einer Handbewegung, die sehr offensichtlich war, stempelte ihre Freundin sie für verrückt ab und wendete sich wieder ihrem Buch zu. "Neeeeeeeeiiiiiiiiiiiiinnnnnnnn...!", schrie sie plötzlich auf. "Nicht wieder lesen! Zuhören wie schön ich singe, oder mit mir reden!". Doch ihre Freundin schien sie nicht zu beachten. Sie nervte sie. Ihr singen. Ihre ganze glücklich Tuerei und dann wieder plötzlich wieder Depressionen wie arm sie doch wäre. "Komm wir gehen jetzt spazieren. Ein bisschen in sie frische Natur. Die sonne betrachte.", schlug sie plötzlich ihrer Freundin vor. Ein kurzes: "Nein ich bin zu faul", war die antwort. "Komm schon bittttttteeeeeeeeeeeeeeeeee ich bin deine beste Freundin!", flechte sie. Und es half ihre Freundin wollte nicht mehr genervt werde, mit den ständigen bitte und so, also ging sie mit ihr hinaus. Sie gingen sie gingen die kleine nicht allzu helle Straße entlang. Sie hatten vor in den schönen Park, der nicht weit entfernt lag, abzubiegen. Plötzlich kniete ihre Freundin am Boden. "Was machst du denn da?", fragte sie, wie einkleines Kind das unbedingt auf den neuesten Stand sein wollte. "Ich binde mir meine Schuhbänder zu", sagte ihre Freundin entnervt, "Geh schon mal vor ich komm eh gleich. Wart auf mich beim Brunnen." Sie hoppselte los. Sah aus wie ein kleines Kind das sich über etwas sehr freute. Und ihre Freundin machte es auch glücklich. Sie hatte endlich für ein paar Minuten stille. Konnte einfach nur die Stille genießen. Natürlich mochte sie sie, aber von Zeit zu zeit brauchte sie auch ihre Freiheiten. Diese ständige beisammen sein. Das zusammen wohnen und so. Es war einfach nicht leicht jemanden so oft zu sehen und da nervte man sich dann auch gegenseitig.

Das einzige was sie bemerkt war der laute und schrille Ton den die Straßenbahn von sich gab. Und dass das Mädchen das sie soeben vorrausgeschickt hatte durch die Luft flog. Ihre Gliedmassen schlugen um sie. Sie sah ein bisschen aus wie eine kleine Puppe, die dadurch das sie nur mit wolle ausgestopft war ganz schlabberige Gliedmassen hatte. Und wenn man diese Puppe in die Luft warf dann schlugen ihre Gliedmassen genauso um sich wie die ihrer vorrausgeschickten Freundin jetzt. Die konnte sich nicht vom Fleck rühren. Es kam ihr vor als hätte sie gewichte an den Füßen angebracht. Nicht einmal als sie von einem eher üppigen Mann angerempelt wurde der versuchte der verletzten zu helfen, konnte sie nur einen Schritt zur Seite tun.

In ihrem Kopf spielten sich kleine Szenen und Bilder ab, die sie und ihre Freundin zeigten. Es war wie in den kitschigen Filmen nur das sie nicht von ihrem Geliebten träumte.

Es dauerte nicht lang bis der Krankenwagen da war. Und sie bemerkte es auch nicht wirklich. Sie war viel zu vertieft in die vielen Gedanken die in ihrem Kopf plötzlich aufgetaucht waren. Es war kein platz für das alles was sich in ihrem Kopf abspielte.

Letztendlich besann sie sich und schaffte es im Krankenwagen mitzufahren. Sie wartete eine lange Zeit im Krankenhaus. Inder Zeit hatte sie die Chance ihre Gedanken zu ordnen. Sie würde nie wieder so unfreundlich zu ihrer besten Freundin sein, würde sie mit Geschenken überschütten. Viel mit ihr unternehmen. Nichtmehr so eine Leseratte sein, einfach mehr zeit ihrer Freundin widmen. Doch das erste was sie tun würden wäre ein Urlaub. Ein großer in einem warmen Land.

Der Arzt kam auf sie zu. Er machte keinen sehr frohen Gesichtsausdruck, doch Ärzte machen immer so einen dachte sie sich.. "Es tut mir leid aber ihre Freundin ist tot", sagte er mit seiner tiefen Stimme.




My fucking Life

Es klingelte an der Tür! Verschlafen rief ich zu dem ungewollten Gast: "Wer zum Teufel ist da?!?" "Ich bin's Bob!", antwortete die Stimmte hinter der Tür. "Ich kenne keinen Bob!", denken sie nicht ich bin sei fies, aber nachdem ihr Nachbar bis spät in die Nacht eine Party feierte und um sechs in der Früh jemand vor der Tür stünde an den sie sich gar nicht erinnern könnten würden sie auch fies sein. "Ich bin's dein kleiner Bruder Bob. Bitte Jen öffne die Türe ich habe keine Lust auf so einen Schass" Ich konnte es nicht glaube mein kleiner Bruder stand vor meiner Tür. Als unsere Eltern starben war Bob 15 Jahre alt gewesen und ich 19 , mit 17 Jahren fuhr er dann für "kurze" Zeit nach Afrika und kehrte erst jetzt 7 Jahre später zurück. Von Zeit zu Zeit gab er ein Lebenszeichen von sich in dem er eine kurze schäbige Karte schrieb oder einen Brief in dem er mir über das Wetter berichtete, doch Fotos oder Ähnliches schickte er nicht. Deshalb hätte ich ihn auf der Strasse nie im Leben wieder erkannt . Er war erwachsen geworden, hatte einen Bart und langes Blondes Haar das irgendwann einmal Hellbraun gewesen war. Nun stand er vor meiner Tür und bat um ein Bett in dem er sich schlafen legen konnte, denn er hätte seit drei Tagen kein Auge zugemacht. So richtete ich ihm ein Bett auf Meiner Couch und hoffte darauf er würde es dort gemütlich haben. Doch irgendwie schien es ihm egal zu sein denn kaum hatte er sich hingelegt war er schon eingeschlafen und schnarchte laut dabei. Er kam mir vor wie ein Hund der nach einem langen Sommerspaziergang an erst besten Platz hingefallen und eingeschlafen wäre. Ich liebte meinen Bruder über alles, denn er war das einzige was mir im Leben geblieben war. Bei seinem Besuch hatte ich nicht viel Zeit verbracht, denn er musste schon nach einigen Tagen wieder abreisen. Ein halbes Jahr später erreichte mich ein Brief von einem Unicef- Mitarbeiter, der wahrscheinlich Bob's Freund gewesen war, das im Lager eine schlimme Seuche ausgebrochen war und Bob sich damit angesteckt und binnen einiger Tage gestorben war.